06.11.2008 23:13
In St. Peter
am Kammersberg steht steirisches Wahrzeichen
Am
Freitag ist die Verleihung der "Steirischen Wahrzeichen 2008", auch
Kirche in St. Peter wird ausgezeichnet.


Die
Filialkirche zum Heiligen Bartholomäus in Althofen
Foto: Land Steiermark Foto: Unterkofler (nachträglich
eingefügt)
Am
Freitag vergibt Landesrat Johann Seitinger im
Benediktinerstift St. Lambrecht für insgesamt elf generalsanierte Baudenkmäler
das "Steirische
Wahrzeichen 2008". Darunter auch für die Filialkirche zum Heiligen Bartholomäus
in Althofen, Röm.-kath. Pfarrgemeinde St. Peter am Kammersberg.
Romanischer
Bau: Das
geschichtsträchtige Gotteshaus im Katschtal ist
ursprünglich als romanischer Saalkirchenbau über einem verzogenen
Rechteckgrundriss in verputztem Bruchsteinmauerwerk entstanden. Im 14. Jahrhundert.
wurde der Bau um einen Chor mit Kreuzrippengewölbe erweitert; die Fenster
wurden zeitgleich im Stil der Gotik markant vergrößert.
Tonnengewölbe: Im Jahre 1666 wurde die alte
Holzdecke durch ein Tonnengewölbe über dem Langhaus ersetzt; der frühbarocke
Hochaltar zeigt seither als Altarbild das Martyrium des Heiligen Bartholomäus.
Aufgrund feuchtigkeitsbedingter Folgeschäden, großflächigem Befall von
Mikroorganismen und partiell alterungsbedingter Materialermüdung wurde eine
umfassende Außen- und Innensanierung notwendig.
Revitalisierung: "Die Erhaltung und
Revitalisierung kulturhistorisch wertvoller Bauten ist ein wichtiger Dienst für
die Öffentlichkeit. Mit Unterstützung des Landes
Steiermark werden auf diese Weise Traditionen bewahrt, aber auch behutsam in
die Gegenwart geführt", erklärt Seitinger.
Foto:
Unterkofler (nachträglich eingefügt)