Grüß Gott!
In deinem Namen wollen wir
An den Beginn meiner Überlegungen stelle ich ein Lied, das mich immer
wieder begleitet. Jugendliche singen es bei ihren Gottesdiensten, aber auch bei
Taufen und Hochzeiten wird es verwendet. Das Lied trägt den Titel „In deinem
Namen“.
Refrain: In deinem Namen wollen wir den Weg gemeinsam gehn
mit dir, Du bist unsere Mitte, bist unsere Kraft! Und deinen Namen preisen wir
und loben Dich und danken Dir, Du bist unsere Mitte, die Einheit schafft!
Herr, so wie Du uns liebst, so wollen wir einander lieben. Herr, so wie Du
verzeihst, so wollen wir verzeihen.
Herr, so wie Du uns stärkst, so wollen wir einander stärken. Herr, so wie
Du vertraust, so wollen wir vertrauen.
Ich lade Sie ein, diesen Text öfters zu lesen und auch zu verinnerlichen.
In diesem Lied werden Zeitwörter angesprochen, ohne die wir als christliche
Gemeinde nicht leben können: gemeinsam gehen, lieben, verzeihen, stärken und
vertrauen. Auch mitten in der Faschingszeit können und sollen wir unsere
Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen überdenken.
Pfarrgemeinderatswahl 17. und 18. März 2012
Dieser Text fällt mir immer wieder ein, wenn ich jetzt unterwegs bin, um
Kandidatinnen und Kandidaten für den
Pfarrgemeinderat zu finden. 80 Personen (Familien) haben sich an der
Kandidatenermittlung beteiligt. Je nach Häufigkeit der Nennungen versuche ich
jetzt die Kandidatenliste für die Wahl am 17. und 18. März zu erstellen. Bei
meinen Hausbesuchen wird das Motto der Pfarrgemeinderatswahl „Gut, dass es die
Pfarre gibt“ grundsätzlich bejaht. Leider lehnen viele eine Kandidatur zur Wahl
des Pfarrgemeinderates aber trotzdem ab. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass
sich genügend Jugendliche, Frauen und Männer finden, damit für die Pfarre
wieder ein passender PGR zustande kommt. Kirche und Pfarrgemeinderat ist nicht
nur Sache der Seelsorger, sondern geht uns alle an.
Zurück zum Lied. Im Namen des dreifaltigen Gottes gehen wir den Weg der
Pfarre gemeinsam. Er ist unsere Mitte, Er ist es, der uns zum Dienst in der
Pfarre, im PGR und in den verschiedensten Ausschüssen die Kraft schenkt.
Wie auch immer die Kandidatenliste sein wird, machen Sie bitte von der PGR
– Wahl am 17. und 18. März Gebrauch. Ihre Teilnahme an der Wahl ist auch eine
Wertschätzung den Kandidatinnen und Kandidaten und auch der Pfarre gegenüber.
Die Stimmzettel und Informationen zum Ablauf der Wahl erhalten Sie in der
nächsten Pfarrblattnummer Mitte März; ebenso einen Rückblick über die einzelnen
Arbeitsausschüsse und die Arbeit des PGRs der letzten Periode.
10 wichtige Regeln
Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung habe ich folgende 10 Regeln für
Eltern weitergegeben:
1.
Erkundigen Sie
sich, wie die Vorbereitung auf die Erstkommunion in Ihrer Pfarrgemeinde
gestaltet wird und nehmen Sie das Angebot der Pfarrgemeinde zur Information und
Vertiefung in Elternabenden an.
2.
Übernehmen Sie
nach Möglichkeit selbst eine Kindergruppe.
3.
Nehmen Sie Anteil
an Ihrem Kind und daran, was es in der Kindergruppe erfährt. Das Kind muss
spüren, dass Sie Interesse an den Dingen haben, mit denen es beschäftigt ist.
4.
Seien Sie dafür
offen, dass Ihr Kind zur Erstkommunion geht. Übertragen Sie eine eventuell
vorhandene negative Einstellung gegenüber der Kirche nicht auf das Kind.
5.
Führen Sie Ihr
Kind zum Glauben hin. Nehmen Sie das Kind zum Sonntagsgottesdienst mit.
6.
Binden Sie das
Kind in die Planung zur Gestaltung des Erstkommunionstages aktiv ein.
7.
Unterstützen Sie
Verwandte, Bekannte und Freunde des Kindes bei der Auswahl eines Geschenkes.
8.
Fördern Sie nach
der Erstkommunion das Interesse des Kindes an der Teilnahme in
Pfarrgemeindegruppen (Ministrantengruppe, Kinder-
bzw. Jugendgruppen...).
9.
Beten Sie mit
Ihrem Kind; lassen Sie das Kind eigene Gebete formulieren; beziehen Sie Ihr
Kind in Ihre Gebete ein.
10. Nehmen Sie die Erstkommunion Ihres Kindes
auch als Chance wahr, über ihren eigenen Glaubensweg nachzudenken.
(Dr. Josef Steiner. Seelsorgereferat der Erzdiözese München und Freising)
Was hier für Erstkommunioneltern gedacht ist, gilt genauso für Eltern von
Firmlingen, aber auch für uns alle. Versuchen Sie diese 10 Regeln auf Ihre
persönliche Lebens- bzw. Glaubenssituation zu übertragen.
Planen von religiösen Feiern:
Was Sie unbedingt beachten
müssen, wenn Sie eine kirchliche Feier planen:
Taufanmeldung bis spätestens 2 Wochen vor ihrem Wunschtermin
Trauungsanmeldungen bis spätestens 3 Monate vor ihrem Wunschtermin
Begräbnistermin: Von besonderer Wichtigkeit ist es, dass
Termine rund um das Begräbnis zuerst mit
dem Seelsorger besprochen werden und dann erst mit dem
Bestattungsunternehmen.
Feiern im privaten
Kreis: Bitte besprechen
Sie diese Termine möglichst frühzeitig
mit mir.
Ich erhoffe mir auch in diesem Jahr eine gute Zusammenarbeit und viel
Freude und Frieden in unserer Pfarrgemeinde.
Ihr Diakon
Rupert Unterkofler