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GEDANKEN - Archiv - Advent - Weihnachten

 

Geheimnis
über uns
über allem,
was oben ist
größer als der größte Mensch
die mächtigste Macht

Herr, erbarme dich

Geheimnis
unter uns
unter allem,
was unten ist
kleiner als der kleinste Mensch
die ohnmächtigste Ohnmacht

Christ, erbarme dich

Geheimnis
nah' bei uns
nah' bei allem, was nahe ist
näher als der nächste Mensch
die wirklichste Wirklichkeit

Herr, erbarme dich

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht, S. 78 © Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, D-73760 Ostfildern 2011.

Winterpsalm

Es ist jetzt nicht die Zeit,
um zu ernten.
Es ist auch nicht die Zeit,
um zu säen.

An uns ist es,
in winterlicher Zeit uns
eng um das Feuer zu scharen
und den gefrorenen Acker
in Treue geduldig zu hüten.

Andere vor uns haben gesät.
Andere nach uns werden ernten.

An uns ist es,
in Kälte und Dunkelheit
beieinander zu bleiben und,
während es schneit, unentwegt
wachzuhalten die Hoffnung.

Das ist es.
Das ist uns aufgegeben
in winterlicher Zeit.

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht, S. 9 © Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, D-73760 Ostfildern 2011

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen:
- ein Licht im Advent, das Ihre Finsternis durchdringt
- ein Licht im Advent, das Ihnen ein Stück Himmel zeigt
- ein Licht im Advent, das Ihnen Ruhe schenkt
- ein Licht im Advent, dass Sie dem Weihnchtsgeheinis näher kommen

Ihr Diakon Rupert Unterkofler

Nacht
Nacht und
Nacht und Finsternis

und
doch
Licht

Licht bricht sich
Licht bricht sich in den Scherben
Licht bricht sich in den Scherben meiner Seele

und
entzündet
und entzündet einen Funken

der

Hoffnung


 

 

Das Wunder der Heiligen Nacht

Weihnachten ist das große Wunder
der vergebenden Gnade Gottes;
den verlorenen Leuten bietet ER ewiges Leben.

Das ist das Wunder der Heiligen Weihnacht,
dass ein hilfloses Kind unser aller Helfer wird.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
dass in die Dunkelheit der Erde die helle Sonne scheint,

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
dass traurige Leute ganz fröhlich werden können.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:
Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,
um es niemals wieder loszulassen.

(Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910))

 

 

 

 
     

 

   © 2010 by Mag. Renate Unterkofler •  st-peter-kammersberg@graz-seckau.at