GESCHICHTE - IDEE - KONZEPT
Seit 1999 bemüht sich ein Kreis von Musikfreunden insbesondere
klassische Musik zu vermitteln.
Der Kultursommer ruht auf drei Veranstaltungssäulen:
1. Ein Oratorienkonzert oder eine große Messe für Chor
und Orchester in der Pfarrkirche
2. Ein Konzert in kammermusikalischer Besetzung oder mit kleinem
Orchester im Schloss Feistritz
3. Ein alternativer Kulturpunkt im Ort wie z.B. Lesungen, PopVox
Konzerte, Jazz oder Volksmusik.
Der Kultursommer St. Peter am Kammersberg wurde 1999 von Matthias
Unterkofler ins Leben gerufen. Der damalige Student der Kirchenmusik
wollte ein Betätigungsfeld für sich und seine Kollegen erschließen.
Dazu war der Aufbau eines Netzwerkes zur Organisation und Durchführung
sowie zur Finanzierung notwendig. Erfreulicherweise waren sowohl die
Marktgemeinde St. Peter wie auch die Pfarre St. Peter sofort bereit,
diese Initiative zu unterstützen. Zwei Jahre danach begann der
Förderverein mit seiner Tätigkeit und seit 2005 ist auch
die Kulturabteilung des Landes Steiermark mit im Boot.
Die Grundidee des Kultursommer war es, zum einen große Werke
des klassischen Repertoires, die oft nur in Hauptstädten zu
hören sind, der Bevölkerung des Bezirkes nahe zu bringen
und zum anderen, national und sogar international bekannte Musiker
und Sänger nach St. Peter zu bringen. Das wunderbar Ambiente
und der persönliche Einsatz des Leitungsteams leisteten dabei
große Hilfe.
Bereits im ersten Jahr konnten auch bekannte Solisten für die
Oratorienaufführungen (Händel: "Messias")gewonnen
werden. Von Anfang an stand der Kontakt zur heimischen Wirtschaft
und zu einheimischen Kulturtreibenden im Vordergrund. 2001 wurde
die "Schöpfung" von Joseph Haydn unter Mitwirkung
mehrerer Chöre aus dem Murtal zur Aufführung gebracht.
Dem Organisationsteam des Kultursommers gelingt es immer wieder,
international anerkannte Persönlichkeiten für Konzerte
zu engagieren. So wirkten z.B. Johannes Chum, Mathias Hausmann und
Lydia Vierlinger bei der Aufführung des "Messias"
von Georg Friedrich Händel mit. Viele Solisten, die beim Kultursommer St. Peter mitgewirkt haben, sind heute internationals bekannt und an bedeutenden Musikstätten tätig.
Ein Konzert im Jahr steht im Zeichen der oratorischen Literatur:
So gelangten u.a. Händels "Messias" und "Samson",
Haydns "Schöpfung", Mozarts "Requiem" und
Bachs "Weihnachtsoratorium" in den letzten Jahren zur
Aufführung.
Das Schloss Feistritz am Kammersberg gehört von Anfang an
zu den Spielstätten des Kultursommers. Mindestens ein Konzert
im Jahr wird dort verwirklicht, wobei ein Schwerpunkt auf dem klassischen
Repertoire liegt und ein zweiter auf alternativer Musik. Zu den
Höhepunkten gehören hier sicher die "Vier Jahreszeiten"
von Vivaldi, die "Jupiter-Symphonie" und "Eine kleine
Nachtmusik" von Mozart und die "5. Symphonie" von
Schubert.
Seit Juni 2005 gibt es in St. Peter am Kammersberg einen weiteren
musikalischen Magneten: die neue Orgel des niederländischen
Orgelbauers Verschueren nimmt einen entscheidenden Platz in der
Liturgie der Pfarrgemeinde aber auch im kulturellen Geschehen des
Ortes ein.
Im Jahr 2009 kommt mit der kleinen Truhenorgel aus der Werkstatt der Firma Christoph Allgäuer ein zweites neues Werk zum Erklingen.
Werke für 2 Orgel , bzw. Werke für 2 Orgeln und Chor oder 2 Orgeln und 2 Chöre können somit zur Aufführung gebracht werden |